.

Dada Afrika

Die Ausstellung «DADA Afrika» zeigt im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums des Dadaismus zum ersten Mal ein bisher kaum erforschtes Thema: die Auseinandersetzung der Dadaisten mit aussereuropäischer Kunst und Kultur. Materialien, Formen, Texte und Musik aus Afrika, Ozeanien, Asien und Amerika dienten als Inspirationsquelle und Referenz für Abstraktion und Ursprünglichkeit.

Die Ausstellung «Dada Afrika» zeigt zum ersten Mal ein bisher kaum erforschtes Thema: die Auseinandersetzung der Dadaisten mit aussereuropäischer Kunst und Kultur. Die sinngewaltigen, spartenübergreifenden Inszenierungen der «Soirées nègres» im Cabaret Voltaire attackierten den gängigen Kunstbegriff und die bis dahin geltenden künstlerischen Wertvorstellungen. Die Darbietung von «Negermusik», «Negertanz » und «Negergedichten» – spontan, vital und wild – folgte dem dadaistischen Selbstverständnis, grenzenlos zu agieren. Beim Publikum Befremden auszulösen, war intendiert. Die Masken von Marcel Janco, aber auch die Kostüme von Sophie Taeuber oder die Collagen von Hannah Höch waren von der Suche nach einer neuen Formensprache und elementaren Lebenswelt geprägt. Materialien, Formen, Texte und Musik aus Afrika, Ozeanien, Asien und Amerika dienten als Inspirationsquelle und Referenz für Abstraktion und Ursprünglichkeit. Dada fungierte dabei als Katalysator bei der Rezeption der aussereuropäischen Kunst und Kultur. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie die Dadaisten mit dem kulturell Fremden in den verschiedenen künstlerischen Bereichen in Dialog traten und welche Umdeutungen beim Wechsel der Kontexte erfolgten.

Die Ausstellung und der Katalog «Dada Afrika – Dialog mit dem Fremden» sind in Kooperation mit der Berlinischen Galerie entstanden.

Veranstaltung

Von
18.03.2016
Bis
17.07.2016
Veranstaltungsort
Museum Rietberg
Organizer
Museum Rietberg
Typ
Kunst
CHF 18 / 14
Tickets an der Kasse des Museums Rietberg erhältlich

Weitere Termine