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La straniera

Ein Melodramma in zwei Akten von Vincenzo Bellini

Vincenzo Bellinis Opern «La sonnambula» und «Norma» sind Klassiker des Belcanto-Repertoires geworden. «La straniera» hingegen, die Bellini mit 27 Jahren schrieb, ist selten auf den Opernbühnen anzutreffen, obwohl das hochromantische «melodramma» die Zuhörer bei seiner Uraufführung an der Mailänder Scala 1829 in wahre Rauschzustände versetzte. Die Oper auf ein Libretto von Felice Romani dreht sich um eine geheimnisumwitterte Fremde, die tief verschleiert durch das Land zieht. Für die Titelpartie der Zürcher Neuproduktion der straniera steht mit Edita Gruberova die Primadonna assoluta des Belcanto auf der Bühne.

Vincenzo Bellinis Opern La sonnambula und Norma sind Klassiker des Belcanto-Repertoires geworden. La straniera hingegen, die Bellini mit 27 Jahren schrieb, ist selten auf den Opernbühnen anzutreffen, obwohl das hochromantische „melodramma“ die Zuhörer bei seiner Uraufführung an der Mailänder Scala 1829 in wahre Rauschzustände versetzte. Die Oper auf ein Libretto von Felice Romani dreht sich um eine geheimnisumwitterte Fremde, die tief verschleiert durch das Land zieht. Die Bewohner der Umgebung fürchten sie und glauben, dass sie vom Teufel besessen ist. Magische Anziehungskraft übt sie hingegen auf den Grafen Arturo aus, der unmittelbar vor der Hochzeit mit Isoletta steht. Er ahnt nicht, dass es sich bei der Fremden um die verbannte Frau des Königs von Frankreich handelt.

La straniera markiert die Abkehr von rossinischer Üppigkeit hin zur reinen und ausdrucksvollen Melodie, wie sie Verdi an Bellini rühmte: „Vi sono melodie lunghe lunghe lunghe, come nessuno ha fatto prima di lui“ (Hier gibt es lange, lange, lange Melodien, wie sie niemand zuvor geschrieben hat). Auch Richard Wagner war voller Bewunderung für Bellinis melodische Erfindungskraft, für dessen „wirkliche Passion und Gefühl“, und meinte, es solle sich nur die richtige Sängerin hinstellen und singen, „und es reisst hin“.

In der Zürcher Neuproduktion der straniera steht mit Edita Gruberova die Primadonna assoluta des Belcanto auf der Bühne. Als Alaide wird sie ihr szenisches Debüt am Opernhaus Zürich geben. Fabio Luisi, der sich immer wieder für selten gespielte Werke des Belcanto stark gemacht hat, übernimmt die musikalische Leitung. Regie führt Christof Loy.

Musikalische Leitung Fabio Luisi
Inszenierung Christof Loy
Bühnenbild Annette Kurz
Kostüme Ursula Renzenbrink
Lichtgestaltung Franck Evin
Choreinstudierung Jürg Hämmerli
Dramaturgie Thomas Jonigk, Kathrin Brunner
Alaide Edita Gruberova
Isoletta Veronica Simeoni
Graf Arturo di Ravenstel Dario Schmunck
Baron Valdeburgo Franco Vassallo
Osburgo Benjamin Bernheim
Signore di Montolino Pavel Daniluk
Il priore deli Spedalieri Reinhard Mayr
   
Philharmonia Zürich  

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Veranstaltung

Datum
23.06.2013
Uhrzeit
19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Opernhaus Zürich
Organizer
Opernhaus Zürich
Typ
Oper
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38

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