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Rheingold

Musiktheater nach Richard Wagner

Rheingold ist ein Spiel um Verführung. Durch schöne Frauen, durch Reichtum, durch Macht – und vor allem durch die Musik. Wie durch die Wohnzimmerfenster Walhalls sehen wir in Wagners Welt: Im Untergeschoss schmiedet der hässliche Zwerg Alberich übelwollend einen Ring, während im Hof unschuldig die Rheintöchter spielen; im ersten Stock streiten Freia und Fricka mit Wotan der unvermeidlichen Götterdämmerung entgegen, während nebenan der Ortsverein irgendeiner Wagnergesellschaft tagt und ewig fragt: Wer darf Wagner dirigieren? Der Regisseur David Marton untersucht den Mythos Wagner, seine Faszination und die Macht der Musik.

„Nur wer der
Minne Macht entsagt,
nur wer der
Liebe Lust verjagt,
nur der erzielt sich
den Zauber,
zum Reif zu zwingen
das Gold.“

Rheingold ist ein Spiel um Verführung. Durch schöne Frauen, durch Reichtum, durch Macht – und vor allem durch die Musik. Wie durch die Wohnzimmerfenster Walhalls sehen wir in Wagners Welt: Im Untergeschoss schmiedet der hässliche Zwerg Alberich übelwollend einen Ring, während im Hof unschuldig die Rheintöchter spielen; im ersten Stock streiten Freia und Fricka mit Wotan der unvermeidlichen Götterdämmerung entgegen, während neben­an der Ortsverein irgendeiner Wagnergesellschaft tagt und ewig fragt: Wer darf Wagner dirigieren? Der Regisseur David Marton untersucht den Mythos Wagner, seine Faszination und die Macht der Musik. Mit von der Partie sind Schauspieler und dezidierte Nicht-Wagner-Sänger – eine Jazz-Sängerin und ein lyrischer Tenor – und statt einem großen Orchester nur zwei Musiker: der Pianist Jan Czajkowski und der Cellist und Improvisator Martin Schütz.

David Marton lotet in seinen Inszenierungen den Grenzbereich zwischen Musiktheater und Schauspiel aus. Am Wiener Burgtheater musikalisierte er Peter Esterhazys Familienepos Harmonia Caelestis, in Lulu nach Alban Berg/Frank Wedekind verdreifachte er die Titelrolle und versetzte die Geschichte in ein Tonstudio. Lulu wurde zur Musiktheater-Inszenierung des Jahres 2009 gewählt.

Regie David Marton
Musikalische Leitung Jan Czajkowski, Christoph Homberger, Martin Schütz
Bühne und Kostüm Alissa Kolbusch
Dramaturgie Felicitas Zürcher
Licht Michael Gööck

Von und mit

Wellgunde Cathleen Baumann
Klavier Jan Czajkowski
Freia Mila Dargies
Fricka Olivia Grigolli
Fasolt Stefko Hanushevsky
Dirigent Christoph Homberger
Wotan Max Hopp
Alberich Benjamin Höppner
Loge Yelena Kuljic
Fafner Wolfgang Michalek
Cello/Live-Elektronik Martin Schütz
Flosshilde Yuka Yanagihara

Eine Produktion des Staatsschauspiels Dresden und der Dresdner Musikfestspiele in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und den Kunstfestspielen Herrenhausen

Veranstaltung

Datum
26.06.2013
Uhrzeit
20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Schauspielhaus Pfauen
Organizer
Schauspielhaus Zürich
Typ
Theater
Oper
26. Juni (Festspielpremiere):
CHF 123 / 99 / 77 / 52 / 25
Ermässigt CHF 84 / 64 / 45 / 28 / 15
27. Juni: CHF 108 / 89 / 68 / 46 / 20
Ermässigt CHF 74 / 57 / 40 / 23 / 10

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